Philosophie

 

(Für die Texte und die Abbildungen wurden Fachbücher, Publikationen, Leitlinien z.B. in awmf.org und Beiträge von Kollegen konsultiert.)

Philosophie

Durch Prävention z.B. mit ausgewogener Ernährung, körperlicher und geistigen Aktivität, kann die Harmonie im Menschen unterstüzt werden.

 νους_υγιής_εν_σώματι_υγιεί‎: „gesunder Geist in einem gesunden Körper“

Gesundheit ist der Zustand eines vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechlichkeit.” (WHO 1948)

Hygeia
(Das Bild von der Nachahmung der Statue wurde freundlicherweise von der griechischen Kunst in Plaka in Athen zur Verfügung gestellt)

Hygieia oder Hygeia (gr.Ὑγίεια oder Ὑγεία – “Gesundheit”) in der griechischen Mythologie eine der Töchter des Asklepios. Ihre Schwestern waren Panakeia (Allheilung) und Iaso (Heilung).

Sie ist eine Göttin der Gesundheit, durch richtige Lebensweise und Ernährung. Dies ist der aussichtsreichste Weg zur Gesundheit.

Ihr Name wird am Anfang des Eides des Hippokrates genannt:

“Hippokrates, der Eid des Hippokrates ( griechischer Arzt C5th zu C4th BC):

Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν καὶ Ἀσκληπιὸν καὶ Ὑγείαν, καὶ Πανάκειαν, καὶ θεοὺς πάντας …” Ich schwöre bei Apollon, dem Arzt und Asklepios (Ἀσκληπιός), Hygieia und Panacea und alle Götter und Göttinnen …

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Asklepios

Asklepios (Ἀσκληπιός) ist in der griechischen Mythologie der Gott der Heilkunst.

Die Asklepions waren heilende Schutzgebiete, die in ganz Griechenland gegründet worden sind und dem Gott der Medizin gewidmet wurden.
(Das Bild von der Nachahmung der Statue wurde freundlicherweise von der griechischen Kunst in Plaka in Athen zur Verfügung gestellt)

1. Der erste Schritt für die Aufnahme in den Asclepions war die Katharsis (Reinigung). Dies bedeutete, Reinigen der Innenseite des Körpers durch z.B. die Ernährung und der Außenseite des Körpers zum Beispiel durch Bäder.

2.Der zweite Schritt war, die Person in einem positiven und aufnahmefähigen geistigen Zustand zu versetzen. Dies könnte durch Opfergaben (Münzen, Silber, Skulpturen) oder suggestive Gebete erreicht werden.

3. Im dritten Schritt, die Person kam ins Abaton oder in einer Traum-Inkubation-Kammer für eine oder mehrere Nächte. Dort hatte Sie Besuch von einem Arzt um Informationen und Empfehlungen für die Heilung seiner Krankheit zu bekommen. Alternativ würde er einen heilenden Traum von Asklepios erhalten.

Von den alten griechischen Asklepions kommt das Konzept der Heilung, Rückzug oder Heiligtum, Sanatorium, wohin die Menschen gehen, um die Heilung der Natur zu bekommen.

Heute betonen und loben moderne Wissenschaftler den Hippokrates und die Etablierung der Medizin als rationale-pragmatische Wissenschaft. Somit hat die Magie und das Übernatürliche den Stellenwert verloren.

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Hippokrates

 

Ihr Name wird am Anfang des Eides des Hippokrates genannt:

(Das Bild von der Nachahmung der Statue wurde freundlicherweise von der griechischen Kunst in Plaka in Athen zur Verfügung gestellt)

“Hippokrates, der Eid des Hippokrates (griechischer Arzt C5th zu C4th BC):

Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν καὶ Ἀσκληπιὸν καὶ Ὑγείαν, καὶ Πανάκειαν, καὶ θεοὺς πάντας …” Ich schwöre bei Apollon, dem Arzt und Asklepios (Ἀσκληπιός), Hygieia und Panacea und alle Götter und Göttinnen …

Hippokrates (um C5th C4th BC) Ιπποκράτης war vor allem pragmatisch, analysierte jede Situation. Da Übernatürliche stand nicht im Mittelpunkt seiner Philosophie. Er wandte die Logik also den gesunden Menschenverstand an. Die Therapie und die Empfehlungen entsprachen: dass was am besten für jeden Fall geeignet war. Heroische Interventionen waren reizvoll, wenn die Umstände es gefordert haben. Sein Vorgehen entsprach jedoch mehr dem hygeian Konzept.

Seine ersten Erfahrungen gewinnte er bei den Priestern bei dem Asklepion auf Kos. Hippokrates war die Seele der Präventivmedizin und der Asepsis (Keimfreiheit bei chirurgischen Eingriffen).

Durch Vorbereitung, rationalem Verhalten, können Erkrankungen vermieden werden. Desweiteren behandelte er den ganzen Mensch, im Sinne der holistischen Medizin. Die genaue Anamnese (Eigen-, Sozial-, Familienanamnese, Freizeitgestaltung, der Alltag, Vorlieben) spielten eine Rolle für die Diagnose und Therapieentscheidungen. Der Mensch selbst sollte unterstützt werden, durch die Ernährung, den Lebensstil um Kräfte zu bekommen und die Erkrankung zu bekämpfen.

 

Platon (Πλάτων) und Aristoteles (Αριστοτέλης) und andere Philosophen, wiesen auf die Bedeutung der Instandhaltung der Gesundheit und das körperliche Training.

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Quellen für die Gesichte und die Abbildungen:

Werner Golder: Hippokrates und das Corpus Hippocraticum. Eine Einführung für Philologen und Mediziner, Königshausen & Neumann, Würzburg, 2007, ISBN 978-3-8260-3335-3

Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst – Ausgewählte Texte. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1994, ISBN 978-3-15-009305-4

 

Ebenfalls wurde das „Corpus Hippocraticum“, und Literatur über die Geschichte der Medizin als Quellen für die Historie und den Abbildungen genommen. Die Abbildungen wurden von einem griechischen Original aus dem 5.Jahrhundert kopiert.

 

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